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Pressemitteilung 09.03.2017

Architekturwettbewerb „Gewerbegebiet“ im Quartier Heidestraße: Preisgericht hat Siegerentwurf gekürt Planung von EM2N Architekten (Zürich) zur Realisierung ausgewählt.

• Gewerberiegel mit ca. 114.000 m2 BGF bietet flexible Grundrisse und variable Größen

• 2018 wird mit dem Bau begonnen 

Berlin - 09.03.2017 Im Architekturwettbewerb für das Gewerbegebiet des Quartier Heidestraße ist der Entwurf des Architekturbüros EM2N Architekten (Zürich) zur Realisierung empfohlen worden. Die Auslobung galt für den Gewerberiegel im Westen des Areals, das von den Gleisen der Bahntrasse begrenzt wird

Die Auslobung galt für den Gewerberiegel im Westen des Areals, das von den Gleisen der Bahntrasse begrenzt wird. Die Grundfläche des Gebiets beträgt ca. 28.300 qm. Auf rund 114.000 qm BGF entstehen Büro- und Gewerbeflächen sowie ein geringer Anteil an Einzelhandel. Aufgabe war es, ein nutzungsgerechtes architektonisches Konzept mit deutlicher Adressbildung, klarer gestalterischer Haltung und hohem Wiedererkennungswert zu entwickeln.

EM2N Architekten überzeugten die Jury mit einem Riegel, der zehn verschieden gestaltete Gebäude miteinander verbindet, von denen fünf als hohe 12-Geschosser Akzente in der horizontalen Struktur setzen. Die helle Fassade aus Betonfertigteilen nimmt Elemente der Berliner Industriearchitektur auf. An mehreren Stellen sind Loggien als Fassadeneinschnitte vorgesehen, Atrien und Balkonzonen öffnen sich ebenfalls zum Außenraum.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigte sich erfreut über den Ausgang des Wettbewerbs: „Dieses Gebäude bezieht sich sehr überzeugend auf das gesamte Quartier. Wenngleich in Gänze Büro - und Gewerbenutzungen vorbehalten, denkt es Arbeiten und Wohnen doch zusammen und bietet ein zeitgemäßes Angebot an Co-Working-Spaces, offenen Bürolandschaften – eben genau das, was die Kreativ- und Innovationswirtschaft nachfragt. Der Gebäuderiegel tritt durch seine städtebauliche Grundstruktur in einen Dialog mit den Wohngebäuden. Die klare, ansprechende Architektursprache spiegelt die industrielle Vergangenheit des Ortes wider. Trotz der Dimension des Gebäuderiegels gelingt eine übersichtliche Adressbildung für die verschiedenen Bereiche".

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